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TOP Köder 2009

Hier meine Favoriten in 2009.

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Gummifische richtig führen !
Nach der profishing Art, ala Didi :-)




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Brueggener Angelladen
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Gufieren nach der "Ditgeschen Methode"
(2 Stimmen)
Benutzer Bewertung: / 2
SchlechtSehr gut 

Der Führungsstil, besser gesagt mein Führungsstil,

denn den Führungsstil oder das 100 %-ige Erfolgsrezept gibts leider nicht.

 

 

tackle1.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rute:
Ich habe habe mittlerweile 3 Ruten dafür: 

Das leichte Fischen macht mir mit der Skelletor 2 Cast 2,4m 4-20 gr. am meisten Spaß.

Für den Normalgebrauch eine Skelli 2,4m 15-40 gr.
Und fürs schwere Fischen in Strömen eine Thunderbone 2,7m wg 30-70 gr.

Die Ruten sollten relativ straff sein; das ist bei der Gummifischerei extrem wichtig, damit unsere Bewegungen beim Köder ankommen und wir jeden Zupfer mitbekommen.

 

Rolle:

Größe: 2500 - 3000

Ich nutze eine Shimano Stradic 2500 und eine Daiwa Viento 100L,
für Schwerstarbeit noch eine Technium 4000.

 

Schnur:

Für mich kommt nur Geflochtene in Frage:

Stärke 12 - 15 lb.

Ich bevorzuge die Spro Power pro.

Wenn im Winter die Temperaturen allerdings unter oder um null Grad sind, gehts nimmer mit der Geflochtenen, die leider zu einem Eisklumpen wird.

Dann empfehle ich die Climax Spinline in 0,25 mm.
Die hat genug Tragkraft und ist noch relativ dehnungsarm für ne Mono.

 

Köder:

In der wärmeren Jahreszeit z. B. Kopyto River 12 cm, 12-21gr. je nach Gewässer bzw. Strömung falls vorhanden.
Im Winter bevorzuge ich dann eher passivere Typen, wie z. B. den Fin-S in 5,75".
Ich benutze überwiegend Eries bzw. spezielle Eries mit Frontbefestigung; gibts meines Wissens nur bei
www.angel-technik.de oder ihr giesst selber wie ich :-).

 

 

Nun zur Technik:
Einwerfen, kurz vor Eintreffen des Gufis die Schnur stoppen und den Shad an gestraffter Schnur (wichtig!!) absinken lassen; es kann sein, dass es beim Absinken (sehr häufig) schon in der Rute knallt.
Kommt ein leichtes Tock und die Schnur erschlafft, ist der Gummifisch auf dem Grund.

Nun gibt es hier verschiedene Möglichkeiten weiter zu machen ... entweder faulenzen ... oder jiggen.
Immer schön variieren und ausprobieren.

1. Eine Kurbelumdrehung ... gleichzeitig die Rute aus der 9-Uhr-Stellung auf die 11-Uhr-Stellung bringen.
--- absinken lassen; gleichzeitig die Rute wieder auf 9 Uhr bringen und die freigewordene Schnur aufnehmen.
(Hier liegt die Sache mit dem zu erlernenden Feeling begraben.)

leichtes Tock ... Schnur schlaff ... Gufi am Grund für 2-3 Sekunden liegen lassen.
2. Jetzt mit Gefühl zwei bis drei sanfte Kurbelumdrehungen. Gufi über den Grund schleifen lassen.
... wieder 2-3 Sekunden warten ...
3. Rute von 9 Uhr auf 10 Uhr bringen ... eine Umdrehung ...
Gufi hebt leicht vom Grund ab ... und sinkt wieder herunter ...
4. Wieder einfach nur 1-2 Kurbelumdrehungen; Gufi über Grund.
5. Kurbel leicht drehen und Rute mit drei Rucken von 9 auf 12 Uhr bringen ... Rute wieder auf 9 Uhr ... Schnur beiholen und warten, bis der Gufi  wieder mit leichtem Tock und schlaffer Schnur den Bodengrund quittiert.

Dann einfach mit Variationen weiter.

Sieht dann in etwa so aus:

jigging.png

 

 

 

 

 

 

 

Meine Erfahrung: Je ungleichmäßiger desto besser.
Mal langsam ... mal schneller ... mal höher ... mal über Grund.
Eben so vorstellen wie einen kranken verendenden Fisch.

Solltest du, geschieht meistens in den Absink- oder Pausenphase, etwas Ungewöhnliches (da ist das Gefühl wieder ;-)) vermuten oder bemerken --> sofort anschlagen....machst Du nix, fängst Du nix ... und der Fisch hat den ungenießbaren Gufi wieder herausbefördert.

 
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