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Angeln auf Stör im See
Mit Recht wird man sich wundern, wenn man die Zusammenstellung meiner Rezeptur auf Stör verinnerlicht. Aber ich kann nichts dafür, es hat wunderbar funktioniert :-).
Man nehme:
- 1x Beutel Browning-Easy Cheesy - 1x Beutel Bisquitmehl - gekochten Dosenmais (am besten den von Lidl, weil schön süß) - ca. eine Hand voll kleiner Heilbuttpellets; ca. erbsengroß
Das Ganze schön im Eimer angemischt. Darauf achten, dass der Mix nicht zu pappig wird; das Futter sollte sich nach dem Absinken auf dem Boden verteilen.
Technik:
Ich fische mit meiner Balzer Heavy Feeder (100 gr.), die ich sonst zum Angeln auf Barben am Rhein nutze. Am See mit mittleren, ca. 30 gr. schweren Futterkörbchen am Tangleboom angeln. Das Vorfach: 25er Mono ca. 30 cm lang und einen 8er Haken. Eigentlich genau die gleiche Montage wie auf Barben.
Ich fische ca. 15 m vom Ufer entfernt, gleich an einer Kante. Zu Beginn werfe ich ein paar große Futterbälle an den Angelplatz. Dann kommt der gefüllte Futterkorb und zwei Maiskörner am Haken ins Wasser. Absinken lassen, einen Moment warten und dann die Schnur etwa 30 cm einholen, damit der Haken im Futter liegt. Eine Kombo aus Mais/Wurm oder Mais/Made am Haken tun es auch; es könnte dann evtl. noch einen anderen Fisch wie z. B. Schleien bringen.
Die Bisse kommen teils sehr zaghaft, oft sieht man die Rutenspitze leicht bibbern; immer schön warten bis die Spitze härter ausschlägt, dann sehr schnell anschlagen. Der Drill eines kampfstarken Störes ist gerade auch bei leichtem Material ein Traum. Oft springen sie wie Torpedos weit aus dem Wasser heraus und liefern immer wieder schöne "Runs".
Have Fun, euer Didi.
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