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Gummifische selber giessen
Artikel - Basteleien/Eigenbau

Herstellung einer Gipsform

 

Die Anleitung stammt von LB Koeder , dort bekommt ihr auch sämtliches Zubehör zum selber giessen, und weitere Tips.

Hier wird ganz einfach gezeigt, wie ihr alle Gummis selber giessen könnt.

Einfach spitze, ich habe meine Kisten schon voll mit meinen eigenen Gummis.
Die hier wurden auch beide mit einem selbstgegossenen Köder gefangen !

 

 hechte2.JPG  DIE_Dame.JPG

 


Schritt 1
Um Negativformen zu erstellen, benötigt man zuerst ein Gefäß. Dies kann eine Plastikschale, oder eine Tupperschale sein. (bestens geeignet für Gips), oder Excalibur Gips. Oder man baut sich aus Sperrholz einen Rahmen mit Boden (geeignet für Silikon Kautschuk). Die Schale sollte so groß gewählt sein, das der Gummiköder (Urmodell) den man kopieren möchte, nach allen Seiten ausreichend Platz hat. Nun rührt man ausreichend Gips an, und befüllt die Schale damit. Man sollte darauf achten das sich keine Luftbläschen im Gips befinden. Welches den Abdruck von der Urform später negativ beeinflussen würde.
Durch rütteln und klopfen der Schale werden die kleinen Luftbläschen aus dem Gips entfernt.
Nun drückt man vorsichtig den Gummiköder (Urmodell) längs bis zur Hälfte in den Gips.
Um später die beiden Negativformen wieder genau aufeinander fixieren zu können, werden 2 kleine Erhebungen seitlich in den noch weichen Gips angelegt. Oder man drückt links und rechts 2 kleine Glasmurmeln, 1,5 cm im Durchmesser reicht völlig aus, ca. 1/3 in den Gips.

formenbau1.jpg

Schritt 2
Wenn der Gips ausgehärtet ist drücken wir vorsichtig die Negativform aus der Schale, und entfernen auch die 2 kleinen Glusmurmeln aus dem Gips, wenn wir sie verwendet haben. Der Gummiköder (Urmodell) darf aber noch nicht aus der Form heraus genommen werden.

formenbau2.jpg

Schritt 3
Nun wird der Gips an der Oberfläche um den Köder herum mit einem Pinsel lackiert. (Handelsüblicher Lack der schnell trocknet aus dem Baumarkt) Dieses bewirkt später das man beide Nagativformen nach dem aushärten besser von einander trennen kann.

formenbau3.jpg

Schritt 4
Jetzt rührt man nochmals ausreichend Gips an, und gießt es in die Schale aus dem wir die erste Negativform entformt haben. Nun drückt man die erste Negativform mit der Seite wo die Gummiköder (Urform) sind, in den weichen Gips.
Oder man drückt die erste Nagativform mit den Gummiködern nach oben zeigend wieder in die Schale zurück, und gießt den angerührten Gips gleichmäßig darüber. Durch rütteln klopfen der Schale werden die kleinen Luftbläschen aus dem Gips entfernt.

formenbau4.jpg

Schritt 5
Wenn der Gips ausgehärtet ist trennt man beide Negativschalen vorsichtig mit einem Schraubendreher voneinander. Jetzt kann man den Gummiköder (Urform) aus dem Gips herausnehmen.

formenbau5.jpg

Schritt 6
Mit einer Rundfeile wird in beiden Nagativformen nun der Einlaufkanal eingearbeitet. Dort wird später das heiße Weichplastik in die Form eingegossen. Zwei Einlaufkanäle, vorne am Kopf und hinten am Teller, reichen in der Regel aus. Sie sollten vom Durchmesser her ca. 0,5 cm groß sein. Bei sehr großen Gummiködern ca. 1,0 cm groß sein. Der Durchmesser ist entscheidend damit man zügig das heiße Weichplastik in die Form eingießen kann.

formenbau6.jpg

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Veredeln Sie Ihre Gipsform mit einem dünnen Auftrag aus GFK Epoxydharz.

Vorteil:
Der Formabdruck wird dadurch hochglänzend, und das heiße Weichplastik wird bis in die kleinsten Vertiefungen in die Form fließen.
So wird jeder Köder garantiert gelingen.
Zusätzlich wird hierdurch noch Gewährleistet, das Sie hochglänzende Gummiköder aus dieser Form gießen.
Selbst aus einer Form von Edelstahl wird man keine besseren Gießergebnisse erzielen können.

Anleitung:
Den GFK Epoxydharz in mehreren dünnen Schichten mit einem weichen Pinsel auftragen, bis die Oberfläche des Abdruckes hochglänzend ist.
Beachten Sie bitte dass die Form absolut staubfrei ist.
Zwischen den einzelnen Aufträgen ein paar Minuten warten.
Mehrere Schichten sind erforderlich, da der Gips die ersten Lagen zum Teil aufsaugt.
Die Gipsform nach jedem dünnen Auftrag umdrehen, damit sich in den tieferen Stellen der Form, sowie hinten am Teller kein GFK Epoxydharz ansammelt und trocknet.
Dieses würde sonst den Abdruck verfälschen, und der gegossene Gummiköder würde dann nicht richtig ausgebildet sein.
Den Teller des Köderabdruckes bitte nur hauchdünn mit GFK Epoxydharz einpinseln.
Kleine Reste des GFK die aus der Form heraus laufen könnten, mit dem Pinsel oder einem Lappen abwischen.
Alle Arbeitsgeräte wie Pinsel usw. mit Aceton reinigen.
Bei Formen aus Silikon Kautschuk, Aluminium, Blei, GFK oder PU ist dies nicht notwendig.

 

Es ist darauf zu achten, dass man mittig in den Einlaufkanal das heiße Weichplastik eingießt, sonst würde an der innen Wand vom Gusskanal das Weichplastik gerinnen und den Kanal verstopfen. Das hätte zur Folge dass der Gummiköder nicht richtig ausgebildet ist. Eingießen kann man das Weichplastik in den Einlaufkanal vom Kopf des Gummiköders. Man sollte es ohne abzusetzen einfließen lassen bis das Weichplastik am hinteren Kanal hochsteigt. Da noch Luft aus der Form entweichen könnte, sollte in beiden Einlaufkanälen immer wieder nachgegossen werden bis das Weichplastik nicht mehr absackt. Nach dem eingießen des heißen Weichplastiks in der Form, sollte man je nach Größe 2 – 4 Minuten warten, bevor man den fertigen Gummiköder entformt. Anschließend sollte er noch ca.1 Minute im kalten Wasserbad gelegt werden, damit er endgültig abkühlt. Die Rückstände vom Gusskanal kann man mit einem Messer abschneiden.
Und fertig ist Ihr selbstgegossener Gummiköder zum angeln.

Unser Service:
Wir erstellen Ihnen von Ihrem Lieblingsköder, oder Boilies Ihrer Wahl, eine Gips oder Excalibur Gips Form.
Auf Wunsch auch von Boilie Sondergrößen.
In jeder Form werden immer 2 Gummiköder als Abdruck eingearbeitet.
Es können auch unterschiedliche Köder vom Hersteller oder der Größe eingearbeitet werden.
Wir richten uns ganz nach Ihren Wünschen.

 
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